Lerbach im April 2021



Eseltreiber

Das war schon weit mehr als ein Dummer-Jungenstreich, was sich da in dieser Woche auf der Claras Höhe, oberhalb von Lerbach abgespielt hat. Das hätte leicht schlimme Folgen haben können.

Irgendwelche Chaoten - es müssen schon mehrere gewesen sein -  hatten einen

tonnenschweren Baumstamm, der zur Absperrung der Einfahrt zu der

Wanderschutzhütte von der Forstverwaltung abgelegt war, in Richtung

des steilen Abhanges gerollt.  Zum Glück hatten Pfeiler des Pavillons den

gewaltigen Stamm in letzter Minute nur wenige Meter vor der Kante

aufgehalten, von der es fast 200 Meter extrem steil bergab geht.

Von dem Punkt an hätte es wohl kein Halten mehr gegeben. Die kleinen Büsche und Sträucher hätte der gewaltigen Stamm bestimmt wie Streichhölzer umgeknickt und niedergewalzt. Da wäre selbst eine Wand, der direkt unterhalb des Hanges stehenden Wohnhäuser kein Hindernis gewesen. Die wäre durch die Wucht des Aufpralls in sich zusammen gebrochen. Da muss man sich fragen, was in den Hirnen solcher wahnsinnigen Menschen vor geht. Denn neben den Zerstörungen am Gebäude, hätte es auch Menschenleben kosten können.

Es wäre doch sicherlich einen Versuch wert, solche Verbrecher durch versteckt aufgestellte Fotofallen zu überführen, um diese zur Rechenschaft zu ziehen zu können.


Bildnummern und Beschreibung

Bild-Nr. 4703 und 4705

Diesen tonnenschweren Baumstamm  haben offenbar wahnsinnige Chaoten mit extremer Kraftanstrengung bis wenige Meter vor den sehr steilen Abhang gerollt, wo dieser nur durch die Wanderschutzhütte, dem Pavillon auf Claras Höhe

(Bild 4716) auf gehalten wurde. Wäre er über die Kante hinweggerollt (4726) und etwa 200 Meter den sehr steilen Berg hinunter gerast hätte es wahrscheinlich eine

Katastrophe gegeben. Denn unmittelbar am Fuße des Berges befinden sich

einzelne Wohngebäude. Die kleinen Büsche am Hang hätten den gewaltigen

Stamm kaum aufhalten können.

4744 Der Blick von der Friedrich-Ebert-Straße im oberen Teil des Ortes zeigt vorn eines der Wohnhäuser und etwa 200 Meter darüber den Pavillon auf Claras Höhe.

4719 jetzt hat man den Stamm wieder auf seinen ursprünglichen Platz vor

dem Eingang zur Wanderschutzhütte zurück gebracht und zusätzlich mit

einer schweren Felsbrocken gesichert. Hoffentlich kommen nicht

irgendwelche Verrückten auf die Idee nun auch den Stein ins Rollen zu bringen. Der könnte unten wie eine Bombe einschlagen und nicht nur gewaltigen Sachschaden anrichten. Ein Beamter der Landesforsten ist jedoch fest davon überzeugt, dass es wohl niemand schafft diesen Kollos zu bewegen.

Fotos: Otto Schönfelder